Befragungen zum Candidate Journey

Warum ist die Besetzungsquote für Kandidaten nicht besser?

Die Branche Zeitarbeit und Personaldienstleistungen befindet sich in einem Dilemma: Die Nachfrage ist hoch, die Zahl der Bewerber nimmt angesichts der Arbeitslosenquote von nur 5,2 Prozent (Stand August 2018) immer weiter ab. Das treibt die Kosten in die Höhe und führt zu längeren Wartezeiten bis zur Besetzung. So verwundert es nicht, wenn die Rekrutierung besonders im Fokus der Personaldienstleister steht.

Eine weitere Folge: Startups und neue Lösungen zum Thema Rekrutierung sprießen wie Pilze aus dem Boden. Gleichzeitig  ist die geschäftliche Software-Infrastruktur bei vielen Zeitarbeitsunternehmen veraltet. Prozesse, die über die Grenzen der eingesetzten Software-Lösungen reichen, sind manuell arbeitsintensiv, weil Medienbrüche einen hohen Automatisierungsgrad verhindern. Was den digitalen Reifegrad angeht, gehört die Zeitarbeitsbranche zu den Nachzüglern. Das gilt auch für die Themen Prozessanalyse und 360°-Analysen des Candiate Journey.

Potenziale besser nutzen

Viele Research-Projekte im Zusammenhang mit Kandidaten, die Hartmut Lüerßen in den vergangenen Jahren durchgeführt hat, zeigen, dass es häufig eine große Abweichung gibt zwischen den definierten Rekrutierungsprozessen und deren Einhaltung in der täglichen Praxis. Diese Abweichungen werden häufig erst durch das Kandidatenfeedback sichtbar – und damit auch die verpassten Potenziale.

Die richtigen Maßnahmen, die sich anhand der Bewertung der Ergebnisse ableiten lassen, sind von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich. Und manchmal sind die Ergebnisse für die Vertriebssteuerung mindestens so wichtig wie für das Recruiting.

 

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