Digitalisierung prägt die Unternehmensstrategie der nächsten Jahre

Silohafte Anwendungen sind in den IT-Landschaften vieler Personadienstleistungsunternehmen heute noch weit verbreitet. Manuelle Prozessschritte wie mehrfache Dateneingaben oder Datenharmonisierungen, gehören häufig noch zum Alltag.  Das beansprucht nicht nur viel Zeit, sondern ist auch fehleranfällig. Zudem reduzieren diese veralteten Umgebungen die Agilität der Personaldienstleister, um neue innovative Services in die eigenen Prozesse zu integrieren.

Doch gerade die Fähigkeit, neue Services schnell einbinden zu können, wird immer wichtiger. Beispiel Innovationsboom im Recruiting: Viele Startups, neue Rekrutierungskanäle und Analytics-Funktionen versprechen mehr Erfolg durch Transparenz und bessere operative Entscheidungen. Job-Anzeigen bei Facebook sind seit Sommer als zusätzlicher Kanal verfügbar. Bis Google for Jobs nach Deutschland kommt, ist es nur eine Frage der Zeit.

Darstellung einer typischen Software-Landschaft, wie sie noch bei vielen Personaldienstleistern zu finden ist.

Die Zeit des Abwartens läuft ab

Wer innovative Technologien oder externe Services nicht schnell (online) anbinden kann, läuft bereits der Zeit hinterher. Das Ziel sind flexible und mobil-fähige Prozessketten, in die sich externe Services wie Stellenmarkt-Suchmaschinen oder Matching-Services leicht integrieren lassen. Die Zeit des Abwartens läuft ab. Denn in wenigen Jahren werden Kunden daran gewöhnt sein, Personalbedarfe über Alexa, Google Assistant etc. einzusprechen – künstliche Intelligenz sei dank. Vielleicht rufen dann schon die ersten Bewerber an, wenn der Personaler oder Werksleiter noch im Stau auf der Autobahn steht. Ein unrealistisches Szenario? Vielleicht. Bedenken Sie, seit der Einführung des iPhones als Wegbereiter des Mobile Commerce im Jahr 2007 sind erst 11 Jahre vergangen!

 

 

Darstellung einer zukunftsfähigen Software-Landschaft mit modernen Software-Architekturen für Agilität und Service-Innovationen.

Erfolgsfaktoren der digitalen Strategie: Architektur, Partner, Management-Support und Kommunikation

Den Softwarelandschaften vieler Zeitarbeitsunternehmen fehlen Service-Orientierung und wichtige Schnittstellen. Aufgrund dessen müssen bei der Entwicklung einer digitalen Strategie zunächst Grundlagen für eine leichtere Anbindung neuer Services geschaffen werden. Dabei sind auch die Software- und Integrationspartner gefordert, die richtigen Schnittstellen zu schaffen. Das ist häufig ein wichtiger Schritt, um kurzfristige Verbesserungen zu erreichen.

Eine pauschale Empfehlung, auf welche Weise die Integrationsfähigkeit nachhaltig gesteigert werden sollte, kann es nicht geben. Zu unterschiedlich sind die Software-Landschaften, die Ziele und die zeitlichen Erwartungen des Managements an die Umsetzung. In der Praxis zeigt sich häufig: Wenn die Unternehmensziele für eine digitale Strategie umsetzbar formuliert werden sollen, wird es ohne Beratung und Moderation schwierig.

Personaldienstleistungsunternehmen, die lediglich den Neuerungen ihrer etablierten Softwareanbieter folgen, werden es schwer haben, innovativer zu sein und sich schneller zu entwickeln als der Wettbewerb.

Die technologischen Ansätze für eine zukunftsfähige digitale Prozessarchitektur reichen von Integrationsmodellen auf Basis von offenen Business-Process-Management-Lösungen über Software-as-a-Service-Plattformen bis hin zu Eigenentwicklungen in der Cloud. Ebenso wichtig ist die Frage, in welcher Softwareumgebung die Recruiter und Kundenberater zukünftig arbeiten sollen: Werden neue Prozesse im Hintergrund ergänzt? Sollten für bestimmte Aufgaben eigene Frontend-Umgebungen entwickelt werden? Ist es sinnvoll, dass zeitweise die Mitarbeiter in verschiedenen Umgebungen Teilprozesse abbilden und beispielsweise die Profilaufbereitung von Kandidaten als zentraler Service organisiert wird?

Wir haben das Know-how, Sie individuell zu beraten und bei der Umsetzung zu begleiten. Sprechen Sie uns an!